Historie

Von der Vergangenheit ins Jetzt! – Für mehr Informationen zur Geschichte Wittmoldts scrollen Sie nach unten.

Im Jahr 1281

Im Jahr 1281

Zu den Ursprüngen

Ein ältester, recherchierter Beleg zu Wittmoldt stammt aus der Zeit der sächsisch-christlichen Kolonisierung im 12. Jahrhundert. In einer Urkunde von 1281 wird ein Marquad von Wotmolt erwähnt und Wittmoldt hat somit einen guten Grund auf eine über 700 Jahre währende Geschichte zurück zu schauen.
Wie bei anderen ritterlichen Vasallen des Mittelalters wurde der Name nach dem Stammsitz der Familie getragen. Wotmolt hieß also der Landsitz, mit dem der Ritter vom Grafen belehnt worden war. Dabei ist die Bezeichnung Wotmolt wendisch und bezeichnet eine Tiefe im Fluss, was für die Lage des Gutes, an dem sich zur Schwentine verengenden kl. Plöner Sees, zu trifft. Die Insel Wittmoldt im Kleinen Plöner See wurde 1756 durch die Aufschüttung eines Dammes zur Halbinsel. Es hat zweifellos einen besonderen, historischen Reiz, dass ausgerechnet an diesem besonders schönen Ort, abseits von den großen, politischen Entwicklungen, der französische General Gilbert Motier de Lafayette von 1797 bis 1799 in Wittmoldt und Lehmkulen lebte.

Fortschritt 1863

Fortschritt 1863

Jetzt begann der Bau der Straßenverbindung nach Plön und damit das Ende der Fähre, die Jahrhunderte lang Wittmoldt und weite Teile des Herzogtums Plön, bzw. des späteren königlich-dänischen Amtes Plön mit Dörnick und damit Plön über die Schwentine verband.

1867

1867

Zu diesem Zeitraum erfolgte die preußische Annexion der Herzogtümer und Wittmoldt wurde Teil des neu gebildeten Kreises Plön.

Ab dem 19. Jahrhundert

Ab dem 19. Jahrhundert

Erst ab dem frühen 19. Jahrh. (Aufhebung der Leibeigenschaft in Holstein im Dez. 1804) lässt sich eine Änderung der Haltung des Landadels, vom unumschränkten Herrn des ihm unterstellten Gebietes und der dort lebenden Menschen zu so etwas wie einer landesväterlichen Beziehung zwischen Gutsherr und Gutsangehörigen beobachten.

Ab 1891

Ab 1891

In dieser Zeit der sich ändernden Strukturen erwarb der Ur-Ur-Großvater der heutigen Eigentümer, Amélie und Rüdiger von Bülow-Sartory das Gut 1891, mit seinen Meierhöfen Güstorf und Eichhorst. Die Familie kann auf eine 120 jährige Geschichte auf Gut Wittmoldt zurück blicken, dies ist die längste Periode der Verbundenheit einer Familie mit dem Ort. Die heutige Gutshofanlage, auf der baumbestandenen Halbinsel im Kleinen Plöner See, wird immer noch geprägt vom im Stil des Historismus erbauten Gutshauses von 1895. Den Gesamteindruck runden die ehemaligen Landarbeiterhäuser mit einer ihnen angemessenen Nutzung als Wohnhäuser oder Gästehäuser ab, mit einer Gebäudeerhaltung, die die Patina ihrer Geschichte beibehält.

1988

1988

Nach dem Generationswechsel wird das Gut von den heutigen Gutsherren Amelie und Rüdiger von Bülow-Sartory geführt und geleitet. Der Fokus liegt auf der Restauration und Erhaltung der Gutsanlage und den Gebäuden. Mit den Pferden und dem Einrichten eines Therapeutischen Reitbetriebes, schließt sich das Kapitel Landwirtschaft im klassischen Sinne und die Anlage erlebt den Start einer Neuausrichtung.

Ab 1990

Ab 1990

Mit dem Start der Hippotherapie und der Arbeit mit den Pferden öffnet sich erstmals ein Teil des Gutes der Öffentlichkeit. Außerdem kommen immer regelmäßiger Feriengäste in die Ferienwohnungen, um die umliegende Natur und die Ruhe des Ortes genießen zu können.

Wir feiern 2010

Wir feiern 2010

Nachdem der Betrieb sich stetig weiterentwickelt hat, öffnet sich nun auch das Gutshaus und somit, bis auf die privat bewohnten Bereiche, das ganze Gut der Öffentlichkeit zum Erkunden. Die Säle im Gutshaus werden für Tagungen, Feiern und Treffen geöffnet. Mit weiteren Ferienwohnungen und Übernachtungsmöglichkeiten können auch Workshops, sowie Tagungen und Seminare abgehalten werden.